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Wallfahrt nach Trier zum Grab des heiligen Matthias

Pilgern bedeutet heute: ohne Besitz und Bleibe in dieser Welt sein, an einem Ziel ankommen, das außerhalb der Alltagswelt ist. Wallfahrt bedeutet zu einem Ort sich begeben, wo der Mensch Hilfe und Stärkung und Gottverbundenheit erleben kann. Echte Weggemeinschaft – im Gehen wird Gemeinschaft auf Augenhöhe möglich. Die „Höhenunterschiede“ sind weg, (alle müssen den Berg rauf). Das Leben wird geteilt – Mühe, Anstrengung und Freude werden gemeinsam bewältigt und erlebt. Körperliche Herausforderungen öffnen das Innere, man lernt sich anders und neu kennen. Gespräch und Austausch werden auf dem Weg von alleine möglich. Beten – kein Problem, es wird gebetet, man betet mit, wächst hinein, Schritt für Schritt. „Was machen wir jetzt?“ – diese Frage stellt sich nicht, man ist auf dem Weg und muss weiter. Die Natur wird hautnah erlebt. Hitze und Regen verändern die eigene Befindlichkeit. Natur und Landschaft geben den Blick frei auf Gottes gute Schöpfung. Ein Ziel vor sich haben und erreichen – eine unschätzbare Erfahrung– eigene Grenzen überwinden lernen.
Die Gemeinschaft trägt.

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