in der Pastoralen Einheit "im neanderland"
Eine fröhliche Wallfahrt nach Banneux


Nach dem Reisegebet und dem Reisesegen stimmte die Pilgergruppe das Lied „Dass du mich einstimmen lässt in deinen Jubel, o Herr“ an. Während der Busfahrt gab es eine kurze Einführung in die Bedeutung des Wallfahrens und in die Frage, was die Erscheinungen in Banneux für jeden Einzelnen bedeuten können. Ergänzt wurde die Fahrt durch zwei Gesätze des Rosenkranzes, die mit Pausen gebetet wurden. Dazwischen sangen wir gemeinsam „Maria, breit den Mantel aus“.
Gegen 10:20 Uhr erreichten wir Banneux. Wenige Minuten später begann die heilige Messe. Unter den Mitfeiernden waren auch drei evangelische Mitchristen. Nach dem Empfang der Kommunion trat ich an den Altar und nahm mir einen Moment der Stille. Anschließend erklang das Lied „Meine Seele ist stille in dir“, das die besinnliche Atmosphäre dieses Augenblicks aufgriff.
Im Anschluss sahen wir eine Videoshow über die Ereignisse der Erscheinungen im Januar 1933. Ob man an diese Ereignisse glauben möchte oder nicht, blieb dabei jedem selbst überlassen.
Nach dem gemeinsamen Mittagessen begann um 14:30 Uhr der Lintorfer Kreuzweg. Unter der Leitung von Pater Chris Aarts führte er durch den Hochwald in den Ardennen. Den Abschluss bildete das gemeinsam gesungene „Tantum ergo“ in der Michaelskapelle vor dem ausgesetzten Allerheiligsten.
Nach einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen hieß es schließlich, Abschied von Banneux zu nehmen. Auf der Rückfahrt sorgten einige typische jüdische Witze des ehemaligen Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland, Paul Spiegel, für heitere Stimmung und manches Schmunzeln unter den Mitpilgernden.
Bei der Anfahrt auf Haan stimmten wir zum Dank gemeinsam „Großer Gott, wir loben dich“ an – die Strophen 1, 2 und 11. So endete eine geistliche, abwechslungsreiche und vor allem fröhliche Wallfahrt der Gemeinde St. Chrysanthus und Daria, die noch lange in guter Erinnerung bleiben wird.
