Orgel in St. Nikolaus


 

 

 

16 Register, verteilt auf 2 Manuale und Pedal

Fa. Schulte, Kürten-Herweg

1994, unter Verwendung zahlreicher Register und anderer Bauteile der alten Walcker-Orgel von 1963

 

 

Disposition

 

Manual I: Hauptwerk

1. Prinzipal 8'

2. Rohrflöte 8'

3. Prinzipal 4'

4. Flachflöte 2'

5. Sesquialter 2 2/3' + 1 3/5'

6. Mixtur 4-5fach

7. Trompete 8'

 

Manual 2: Schwellwerk

8. Gedackt 8'

9. Salicional 8'

10. Nachthorn 4'

11. Prinzipal 2'

12. Sifflöte 1'

13. Krummhorn 8'

Tremulant

 

Pedalwerk

14. Subbass 16'

15. Oktavbass 8'

16. Choralbass 4'

 

Koppeln

II an I

I an P

II an P

 

Mechanische Spieltraktur

Elektrische Registertraktur

2 freie Kombinationen

 

Die Orgel ist nach dem tiefgreifenden Umbau im Jahr 1994 durch die Fa. Schulte, der vielmehr ein Neubau unter Verwendung alter Register und Bauteile war, ein hervorragendes Instrument zur Interpretation barocker und klassischer Literatur. Die Zungenregister klingen kernig, doch nicht derb. Die Prinzipale sind kräftig, zeichnen gut und lassen sich auch solistisch verwenden. Die hoch liegende Mixtur und die 1'-Flöte stellen brillante Klangkronen mit der stiltypischen Schärfe dar. Äußerst reizvoll klingt der Sesquialter des Hauptwerks, der sich auch bestens mit der Trompete mischt. Die Spieltraktur lässt hinsichtlich Spielgefühl und Zuverlässigkeit absolut keine Wünsche offen. Dieses relativ kleine, aber hochinteressante Instrument kommt in der nahezu idealen Akustik der Kirche sehr gut zur Geltung.